Schöne Zitate
Ein klassisches Sammlerhobby ist es wohl nicht. Trotzdem hab ich hier ein paar Zitate gesammelt, die mir in den letzten paar Jahren begegnet sind. Wer Interesse und Zeit hat, dem wünsche ich viel Spaß…
Satire ist ein Spiegel, in dem der Betrachter alle anderen Gesichter erkennt, nur nicht das Eigene.
- Worte sind die mächtigste Droge, die die Menschheit benutzt. (Outer Limits)
- Sokrates, Platon, Hegel und Kant waren an der Börse noch nie bekannt. (Aus dem Songtext von “Neandertal” – Erste Allgemeine Verunsicherung)
- Die Dramatik des Artensterbens wird einem eigentlich erst dann klar, wenn man sich bewusst macht, dass der Mensch auch eine Art ist. (Aus irgendeiner BBC Reportage)
- Es gibt kein Problem, dass man nicht mit Waffen lösen kann. (Michi, KKS Abijahrgang 05)
- Liebe: auch ein Problem, dass Marx nicht gelöst hat! (Jean Anouilh)
- Eine Lebensversicherung ist das Geld, dass man bekommt, wenn man einen tödlichen Unfall überlebt. (Aus einem Schulaufsatz eines Zweitklässlers)
- You must be the change, you want to see in the World. (Gandhi)
- Die Biologie definiert ein Unkraut als ein Lebenswesen, dass sich in fast allen Lebensräumen durch Verdrängung anderer Tiere und Pflanzen ausbreitet. Nach dieser Definition ist der Mensch das größte uns bekannte Unkraut dieser Welt. (Aus einer BBC Reportage)
- Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann. (Marie von Ebner-Eschenbach)
- Das Kapital hat seine Gewerkschaften und die Gewerkschaften haben ihr Kapital! (Zitat aus einer Talk-Show: Zustand des Pluralismus in Deutschland)
- Studieren lehrt uns Regeln, das Leben die Ausnahmen. (Motto für meinen Aufenthalt in Greifswald)
- Berichte, die sagen, dass etwas nicht passiert ist, finde ich immer interessant, denn wie wir wissen, gibt es Bekanntes, das bekannt ist. Es gibt Dinge, von denen wir wissen, dass wir sie wissen. Wir wissen auch, dass es bekanntermaßen Unbekanntes gibt. Das heißt, wir wissen, dass es Dinge gibt, die wir nicht wissen. Aber es gibt auch Unbekanntes, das unbekannt ist – das, wovon wir nicht wissen, dass wir es nicht wissen. (Donald ‘Rummi’ Rumsfeld “Satz des Jahres 2003 “)
- Die Wahrheit ist oft phantastischer als die Phantasie der Dichter. (Robert Walser)
- Weil Denken die schwerste Arbeit ist, die es gibt, beschäftigen sich auch nur wenige damit. (Henry Ford)
- “The only way to express our unity is to put the military budget at the top level priority.” (George Bush vor amerikanischen Soldaten)
- Man sagt, dass es nur eine Minute braucht, um eine besondere Person zu bemerken; eine Stunde, um sie einzuschätzen, einen Tag, um sie gern oder lieb zu haben, und ein ganzes Leben, um sie wieder zu vergessen.
- Der Arbeiter- und Bauernstaat ist auch nie das geworden, was er schon früher niemals war. (Aus dem Songtext “Es stand ein Haus in Ostberlin” von der “Ersten Allgemeinen Verunsicherung”)
- Hören Sie nicht auf das, was die Kritiker sagen. Für einen Kritiker ist noch nie ein Denkmal errichtet worden. (Jean Sibellius)
- Gescheit, gescheiter, gescheitert!
- Als ich den Leuten in Nordirland erzählte, das ich Atheist sei, stand eine Frau im Publikum auf und frage: “Nun gut, aber ist es der katholische oder der protestantische Gott, an den sie nicht glauben’?” (Joe E. Lewis)
- Wahlbetrug: verbotene Beeinflussung des Wahlergebnisses nach der Wahl. Gegensatz: Wahlversprechen (Rolf Haller, dt. Schriftsteller, 1922)
- Ein Pessimist ist ein Mensch, der sich über schlechte Erfahrungen freut, weil sie ihm Recht geben. (Heinz Rühmann)
- Der Glaube an das Gedruckte ist, seit der Gutenberg eines der mächtigsten Aberglauben der Welt. (Ludwig Marcase)
- Der menschlichen Erkenntnis sind Grenzen gesetzt, aber wir wissen wo diese liegen. (Konrad Lorenz)
- Wenn einmal eine Nation zu denken beginnt, ist es unmöglich sie daran zu hindern. (Voltare)
- Nichts ist so schwer, wie einfach zu leben. (De Berancourt)
- Erfahrung ist der beste Schulmeister – nur das Schulgeld ist teuer. (Thomas Carlyle)
- Gute Vorsätze entwickeln später viele Nebensätze. (Ulli Harth)
- Je weniger ich benötige um frei zu sein, um so freier bin ich. (Werner Mitsch)
- Die Regierung braucht Menschen, aber die Menschen brauchen keine Regierung. (Gesellschaftskritiker)
- Die Würde des Menschen ist ausweisbar. (Initiative ProAsyl)
- Zum Ausfüllen einer Steuererklärung bedarf es keinen Mathematiker, sondern einen Philosophen. (Einstein)
- Wenn Menschen verzweifelt sind, werden sie zur Durchsetzung ihrer Ziele verzweifelte Mittel benutzen. (Desmond Tutu)
- Wir wussten, es ist unmöglich – darum haben wir es getan. (Nelson Mandela)
- Don’t dream your life – live your dream! (aus “Space Dream”)
- Zu sagen “hier herrscht Freiheit” ist immer ein Irrtum oder eine Lüge: Freiheit herrscht nicht. (Erich Fried)
- Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren. (Benjamin Franklin)
- Manchmal möchte ich mit mir selber streiten, nur um zu sehen, wer der Stärkere ist: Ich oder ich. (Alf)
- Subventionen sind wirtschaftspolitischer Denkmalsschutz (Helmar Nahr)
- Freiheit wird nie geschenkt, immer nur gewonnen. (Heinrich Böll)
Noch ein paar schöne Zitate von mir unbekannten Autoren:
- Wer die Natur beherrschen will, der muss ihr gehorchen.
- Ein Pessimist ist ein Mensch, der von zwei Übeln beide wählt.
- Halb richtig ist meistens ganz falsch.
- Der Staat wird bestimmt keine Wohlfahrt schaffen, wenn er mehr ausgibt, als er einnimmt.
- Wer aufgibt, wird aufgegeben.
- Nichtstun ist besser, als mit viel Mühe nichts schaffen.
- Die öffentliche Meinung ist dem Gesetz stets voraus.
- In der Vergangenheit wurden solch enorme Fortschritte in der Medizin gemacht, dass es heutzutage unmöglich ist, jemanden für völlig gesund zu erklären.
- Je genauer du planst, desto härter trifft dich der Zufall.
- Man mag nur da guten Rat annehmen, wo er der eigenen Meinung nicht widerspricht.
- Wir kommen nicht in die Hölle, wir leben schon darin.








