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auf meinem offiziellen Web-Auftritt. Ihr erfahrt hier, wer ich bin und was ich mache. Kritik? Ideen? Feedback erwünscht!
Euer Sebastian :)
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webMoritz.de

Zeitraum: Ende 2007 – Mai 2009

Meine Aufgaben: Gründung, Chefredakteur, Projektkoordination, Repräsentation

Zusammenfassung:

Alles begann mit einem kleinen Blog und einem Liveticker aus dem Studierendenparlament. Daraus wurde innerhalb von zwei Jahren das größte Onlinemedium der Stadt Greifswald. Hohe Zugriffszahlen und umfangreiche Kommentardebatten lassen auch objektiv erkennen, dass der webMoritz heute neben der Lokalzeitung das wichtigste Tagesmedium ist.

Motivation:

Der webMoritz war für mich das bisher aufwendigste und anstrengenste Projekt. Es bedeutete tagtägliche Redaktions- und Organisationsarbeit. Auslöser für mein Engagement war die schlechte Situation der Medien in Greifswald, die durch die Monopolstellung der (damals) CDU-nahen Lokalzeitung dominiert wurde.

Geschichte der Entstehung:

Schon immer gab es Pläne auch eine Onlineredaktion für das Studentenmagzin “moritz” zu gründen. Ende 2006 war es soweit und das Studierendenparlament wählte mich zum ersten Chefredakteur des webMoritz. Ich scheiterte jedoch zunächst daran, gegenüber der Geschäftsführung Mittel für ein ordentliches Design durchzusetzen. Wegen meines Auflandsaufenthalts in Australien zog ich mich schließlich bereits im Februar 2008 von der Aufgabe zurück.

Nach meiner Rückkehr aus Australien hat sich nichts geändert, der Onlineauftritt der studentischen Medien in Greifswald dümpelte in der Bedeutungslosigkeit vor sich hin. Daher gründete ich im Januar 2008 meinen eigenen Blog, und arbeitete mit Designern und Programmierern auf eigene Kosten an einem vernünftigen Design / Seitenkonzept. Parallel erschienen auf dem Blog viele kritische Artikel über die Universität, den Rektorat, das Studierendenparlament und Verstrickungen der Lokalpolitik. So wurde der Blog schnell bekannter als der webMoritz. Täglich lasen bis zu 800 Leser den Blog.

Der Namensstreit mit dem Rektor

Nach einigen kritischen Artikeln über den Rektor war angeblich der Blogname “www.uni-greifswald-blog.de” plötzlich ein Problem und löste einen Streit mit der Universität über das Namensrecht an der Domain aus. Mit Anzeigen und Klagen drohte man mir, würde ich den Blog nicht “offline nehmen”. Stattdessen änderte ich nur den Namen in “Ryck-Blick.de”. Doch die Aktion schädigte dem Rektor selbst. Die Seite erhielt durch diesen Streit sogar landesweite Aufmerksamkeit (siehe dieserdieser oder dieser Zeitungsartikel). Die Ostsee-Zeitung rückte den Rektor in einem Kommentar in die Nähe von chinesischen Zensoren. In einem außergewöhnlichem Vorgang verurteilte sogar das Studierendenparlament in einem Beschluss das Vorgehen des Rektorats gegen mich als Studenten.

In den folgenden Monaten etablierte sich der Ryck-Blick mehr und mehr als populäres Medium der Greifswalder Studierendenschaft und darüber hinaus. Zwischenzeitlich erreichten wir über 1000 Leser täglich. Dies entspricht etwa einem Zehntel der gedruckten Lokalzeitung.

Das Studierendenparlament entschloss sich angesichts des bisher erfolglosen webMoritz, schlussendlich meinen Blog zu kaufen und wählte mich erneut zum Chefredakteur des webMoritz. Ich wurde beauftragte das Ryck-Blick-Design auf den webMoritz zu übertragen. Ende August 2008 erfolgte die Fusion der zwei Seiten. Die Übergabe wurde im Januar 2009 abgeschlossen.

Erfolge:

Übrigens:

Das webMoritz Projekt läuft auch heute noch weiter. Inzwischen (November 2010) gibt es 4.000 Beiträgen, die Website hat über 7.100 Fotos, 100 Audiodateien und 215 Galerien veröffentlicht. Und die Leser haben über 28.500 Kommentare geschrieben!

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